15 Judokas, 6 Betreuer und jede Menge Abenteuer: Vom 9. Oktober an verbrachte unsere Judogruppe ein erlebnisreiches Wochenende in der Ochelbaude in Rathmannsdorf. Dabei standen Bewegung, Mut, Gemeinschaft und natürlich jede Menge Spaß auf dem Programm. Auch das wechselhafte Wetter konnte die Unternehmungslust der Gruppe nicht bremsen.

Ein duftender Empfang und ein gemütlicher erster Abend
Schon bei der Ankunft wurden wir von einem kräftigen Knoblauchduft empfangen. Zum Abendessen gab es Carbonara, bevor der erste Tag mit Tischtennis, Tischkicker sowie verschiedenen Karten- und Brettspielen gemütlich ausklang. So konnten sich alle auf die kommenden Abenteuer einstimmen.
Bogenschießen, Lilienstein und eine mutige Nachtwanderung
Am Samstagmorgen wurden nach dem Frühstück zunächst Lunchpakete für den Tag gepackt. Schließlich brauchten alle genügend Energie für das geplante Programm. Regen? Kein Grund, die Pläne zu ändern!
Am Vormittag traten unsere kleinen und großen Sportler beim Bogenschießen gegeneinander an. Mit Konzentration und einer ruhigen Hand versuchten sie, die Ziele zu treffen. Dabei platzte sogar der eine oder andere Ballon. Außerdem zeigte sich, dass in einigen unserer Judokas echte Talente am Bogen stecken.
Anschließend ging es auf den Lilienstein. Trotz des Regens meisterten alle den Aufstieg und wurden mit einem gemeinsamen Wandererlebnis belohnt. Nach dieser sportlichen Herausforderung freuten sich alle auf das Abendessen. Böhmische Knödel mit Gulasch sorgten für die nötige Stärkung. Der Knoblauch durfte selbstverständlich auch diesmal nicht fehlen.
Für den Abend hatten die älteren Judokas eine besondere Überraschung vorbereitet: eine Nachtwanderung für die Jüngsten. Auf den teils gruseligen Wegen war Mut gefragt. Doch unsere Nachwuchssportler bewiesen echte Nervenstärke und ließen sich nicht zum Umkehren bewegen. Fast alle kehrten unverletzt zurück. Danach wurde noch gemeinsam gespielt, bevor sich die meisten nach diesem ereignisreichen Tag früh schlafen legten.
Klettern, Felsenlabyrinth und Wasserfall
Am Sonntag ging es nach dem Frühstück zum Klettern nach Königstein. Dort waren Griffkraft, Geschicklichkeit und vor allem Mut gefragt. Für einige kostete es zunächst Überwindung, sich an die Kletterwände zu wagen. Umso schöner war es zu beobachten, wie sie ihre anfänglichen Zweifel überwanden und sich neuen Herausforderungen stellten. Das war eine starke Leistung!
Im Anschluss teilte sich die Gruppe auf: Während die älteren Judokas das Felsenlabyrinth erkundeten, machten sich die jüngeren auf den Weg zum Wasserfall in Langenhennersdorf. Damit hielt auch der letzte Tag noch einmal spannende Eindrücke und gemeinsame Erlebnisse bereit.
Ein Wochenende, das verbindet
Das Wochenende in der Sächsischen Schweiz bot weit mehr als sportliche Aktivitäten. Die Judokas konnten ihre Grenzen austesten, neue Fähigkeiten entdecken und erleben, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und Zusammenhalt sind. Ob beim Bogenschießen, Wandern, Klettern oder bei der Nachtwanderung: Immer wieder waren Mut, Ausdauer und Teamgeist gefragt.
Unser Fazit: Ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen Abenteuern, tollen Gemeinschaftserlebnissen und jeder Menge Knoblauch!
Ein herzliches Dankeschön gilt den sechs Betreuern, die mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung dieses Wochenende möglich gemacht haben.(CF)


